Naturgefahrentagung 2025

Bei der Naturgefahrentagung 2025 in Dornbirn drehte sich alles um Hitze, Starkregen und Naturgefahren im Klimawandel – und wir freuen uns, dass das KEM-Projekt „Berge im Umbruch“ mit dem Kurzfilm Seasons of Change als eines von vier Nominierten für den Award „Naturgefahren im Klimawandel“ vertreten war.

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Datum
Organisation

Von 6. bis 8. Oktober 2025 fand in Dornbirn die Naturgefahrentagung 2025 statt, mit über 100 Expert:innen aus den Bereichen Katastrophenschutz, Forschung, Verwaltung, Gemeinden, Regionen und Zivilgesellschaft.

Schwerpunkte der Tagung: Hitze und Starkregen

Ein zentrales Thema der Tagung war die zunehmende Bedeutung von Hitzeereignissen und deren Wechselwirkungen mit Starkregen und Gewittern.
In Impulsvorträgen und Workshops wurde diskutiert, wie sich Hitzebelastung, Trockenstress und intensive Niederschläge im Kontext des Klimawandels verändern und welche Herausforderungen dadurch für Gemeinden, Einsatzorganisationen und Risikomanagement entstehen.

Die Tagung betonte mit Nachdruck, dass eine enge Vernetzung zwischen Forschung, Praxis, Verwaltung und Zivilgesellschaft notwendig ist, um Naturgefahren wirksam zu begegnen. 

Außerdem wurde im Rahmen der Tagung erfolgreiche Projekte aus dem KLAR!-Programm präsentiert, und der „Naturgefahren im Klimawandel Award 2025“  vergeben:

KEM-Projekt „Berge im Umbruch“ und Kurzfilm Seasons of Change – Nominierung beim Award

Ein Highlight für die KEM Pinzgau Nationalparkregion war die Teilnahme ihres Projekts „Berge im Umbruch“ mit dem Kurzfilm Seasons of Change an der Awardverleihung „Naturgefahren im Klimawandel“. Das Projekt war unter den vier nominierten Projekten vertreten.

Der KEM-Manager Mario Wallner durfte das Projekt im Rahmen der Tagung persönlich vorstellen und war auch aktiv bei der Podiumsdiskussion mit dabei. So konnte er direkt mit anderen Expert:innen über Naturgefahren diskutieren.

Neben den rein fachlichen Aspekten wie Hitze im Hochgebirge, Naturgefahren in alpinen Räumen oder Bergsteigen unter veränderten klimatischen Bedingungen stand dabei ein besonderes Thema im Fokus: Bewusstseinsbildung.

Speziell im Kontext des KEM-Projekts wurde diskutiert, wie Emotionen und subjektive Erlebniswelten – etwa Gletscherrückgang, veränderte Berglandschaften oder alpine Lebensräume – wirksam thematisiert werden können, um Menschen zu erreichen und ins Gespräch über den Klimawandel zu kommen. Die Idee ist, über emotionale Zugänge und persönliche Bezüge in der Bergwelt einen Resonanzraum zu schaffen, der Klimawandel verständlich und greifbar macht.

Diese Verbindung von wissenschaftlichem Wissen, Risikopraxis und emotionaler Ansprache ist genau das, was Projekte wie „Berge im Umbruch“ auszeichnet und in öffentlichen Debatten wirksam machen kann.