Projekt SchafOhrMarke

Datum
Organisation

Der Pinzgau ist ein Kulturland, das viel kreatives Potential in sich birgt, das darauf wartet, entdeckt zu werden. Das Projekt mit dem Schwerpunkt "Nutztier Schaf" soll einen Beitrag dazu leisten, durch die vielfältige Annäherung an das Thema "Schaf" Kulturschaffende zu vernetzen, Bewusstsein und Wissen in der Bevölkerung zu schaffen, verschiedene Zielgruppen anzusprechen sowie einzubinden und die Bedeutung des Tieres in den diversen Bereichen darzustellen.  
Das Schaf stand nun ein Jahr lang im Mittelpunkt und wurde aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln betrachtet.

Ein kleines Moarch-Büchlein war Anlass für dieses Projekt. Gehört hat es der Tanzforscherin Ilka Peter, der wir auch die Aufzeichnungen des Pinzgauer Tresterer Tanzes verdanken. Sie hat von 1930 bis 1968 Schafbauern zwischen Niedernsill und Saalfelden besucht, mit Schäfern Gespräche geführt und das Erzählte niedergeschrieben. Leider ist bei der Übersiedelung nach Wien vieles verloren gegangen. Nur dieses eine Büchlein und einige Seiten ihrer wissenschaftlichen Arbeit gelangte in den Besitz von Lukas H. Schmiderer in Zell am See, der es zur Verfügung stellte. Daraus entwickelte sich das EU-Projekt „SchafOhrMarke“.

Im Zuge dieses Projektes entstand die Ausstellung SchafOhrMarke im Kammerlanderstall in Neukirchen. 
Sie können die Ausstellung auch hier online besuchen. 

Außerdem wurde eine Dokumentation des Projekts SchafOhrMarke erstellt, die Sie in der Broschüre nachlesen können. 

Inhalte dieses Projekts sind: 

  • die Gestaltung einer Ausstellung
  • Vernetzung von Kulturschaffenden
  • Einbindung von Schulen
  • Wissensvermittlung und Bewusstseinschaffung durch Seminare und Vorträge
  • Ergebnisdokumentation mittels Broschüren und Film                                        

Durch die Wissensvermittlung und Bewusstseinsschaffung (z.B. Vermittlung alter Kulturtechniken wie Filzen, Verwendung von Wollfett, etc.) wird regional die Veredelung und Weiterverarbeitung von Produkten des Nutztieres gefördert. Das Thema bietet außerdem die Möglichkeit, verschiedene Wirtschaftsbereiche einzubinden: Landwirtschaft, veredelnde/weiterverarbeitende Betriebe, Gastronomie, Schulen, etc.

Mitwirkende dieses Projekts sind: 

  • 28 KünstlerInnen, WissenschafterInnen, ReferentInnen und GesprächspartnerInnen
  • SchülerInnen der Landwirtschaftlichen Schule Bruck
  • Landjugend Saalfelden, Katharina Fritzenwanker und Andrea Stöckl