KLAR! Pinzgau

Naturgefahrentagung Nationalpark Hohe Tauern

Der Klimawandel verändert den hochalpinen Lebensraum grundlegend. Wie soll man mit Extremereignissen umgehen? Technische Verbauung oder im Einklang mit der Natur?

Datum
Organisation

Alpine Naturgefahren: +2 Grad

Leben und Wirtschaften im Hochgebirge unter neuen Voraussetzungen 

Über den Klimawandel wird schon seit Jahrzehnten berichtet und längst ist dieser im Alpenraum angekommen. Mit plus 2 Grad und mehr herrschen vollkommen neue Voraussetzungen im Hochgebirge, welche erwiesenermaßen großen Einfluss auf die Ökologie und Ökonomie des Lebensraumes haben. Das Leben im Alpenraum gleicht einer Reise in die Arktis, sind doch vier Klimazonen vertreten. Die Alpinen Naturgefahren nehmen für den Menschen zu, welche diesen Lebensraum seit dem Ende der letzten Eiszeit (13.500 v. Chr.) besiedeln. Besonders seit der Industrialisierung hat der Mensch die Alpen erobert und erschlossen – in einem Ausmaß wie nie zuvor. Mit der Zunahme von Extremereignissen wird die flächendeckende Erschließung vor große Herausforderungen gestellt. Man wird lernen müssen mit Schadereignissen zu leben. Doch müssen wir lernen neue Wege in Zusammenarbeit mit der Natur zu suchen. Die Akteure der Region sind gefragt neue Wirtschaftsweisen im Einklang mit der Natur zu suchen, denn unzählige Beispiele zeigen auf, dass die rein technische Verbauung oftmals an ihre Grenzen stößt.

 

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