Das vom Tourismusverband Bad Gastein getragene Projekt wird vom Verein Gasteinkraft ausgeführt. Ziel ist es, die Besonderheit des Gasteiner Thermalwassers sichtbar, erlebbar und verständlich zu machen und dadurch Einheimische wie Gäste stärker einzubinden. Das Thermalwasser soll als regionaler Schatz vermittelt und fest in Tourismus, Bildung und Kultur integriert werden.
Die Einzigartigkeit und Heilwirkung des Thermalwassers sollen sowohl durch innovative Technologien als auch durch interaktive Stationen erfahrbar werden. Einheimische und BesucherInnen sollen Bad Gastein mit seinen Thermalquellen bewusst wahrnehmen, stolz auf den Ort sein und wiederkehren. Schulen, Universitäten und Kindergärten werden aktiv einbezogen. Ziel ist eine nachhaltige Steigerung der Attraktivität und Besucherzahlen sowie eine Bewusstseinsbildung für den Wert des Thermalwassers im Nationalpark Hohe Tauern.
Maßnahmen
Digitale Thermalwasserkarte – Wissensvermittlung über Augmented Reality (AR), Gamification-Elemente und ein Maskottchen; virtuelle statt physischer Infotafeln; inklusives Konzept mit Karten in digitaler und gedruckter Form.
Hotspot Kaiser Franz Josef Stollen – Atmosphärische Lichtinszenierung des historischen Stolleneingangs und geführte Touren
Hotspot Selbsttest – Interaktive Station bei der Elisabethquelle, an der BesucherInnen Temperatur und Radongehalt testen und kleine Andenken erhalten können
Hotspot Quellenpark – Errichtung einer spektakulären Wasserattraktion mit Licht-, Nebel- und Dampfeffekten; Gestaltung des Parks mit Sitzgelegenheiten, barrierefreien Wegen, Barfußpfaden und insektenfreundlicher Bepflanzung
Das Projekt verbindet Gesundheit, Geschichte, Geologie und Kultur zu einem innovativen touristischen Erlebnis. Es stärkt die Position Bad Gasteins als internationalen Kur- und Tourismusort, macht Thermalwasser „spürbar“ und schafft nachhaltige Angebote für Einheimische, Schulen und Gäste.
