LEADER Saalachtal

Aktuelles

Neuer Aufruf für die Einreichung von LEADER-Projekten

Bis 04.06.2024 neue LEADER-Projekte einreichen

Ab sofort ist ein neuer Aufruf zur Einreichung von Projekten für das Saalachtal auf der Digitalen Förderplattform der AMA geöffnet: Link .

Bei Genehmigung werden die eingereichten Projekte mit Mitteln aus Bund, Land und EU gefördert.

Mit Projektideen bitte frühzeitig im LEADER-Büro melden - wir unterstützen gerne. 

LEADER Saalachtal Vereinsvollversammlung am 22.02.2024

Über 30 Interessierte kamen am 22.02.2024 zur heurigen Vollversammlung von LEADER Saalachtal. Ein Highlight der Veranstaltung war der Impulsvortrag von Oskar Januschke, der Leiter des Stadtmarketings Lienz. Die Stadtgemeinde Lienz mit knapp 12.000 Einwohner*innen hat in den letzten Jahren sehr erfolgreich den Ortskernwieder belebt und eine nachhaltige Zentrumsentwicklung auf die Beine gestellt. Der Leerstand von 1200m² Verkaufsfläche im Zentrum von Lienz war damals der Startschuss - 42 Workshops mit Bürger*innen, Hauseigentümer*innen, Mieter*innen, der Kommunalpolitik und der Gemeindeverwaltung wurden initiiert und zahlreiche Folgeprojekte, wie z.B. die Kooperation der Innenstadt-Geschäfte, der Stadtmarkt und viele neue Stadtplätze, formten den neuen Ortskern. Basis war und ist hierfür der Grundgedanke, dass der Ortskern als Raum der Bürger*innen zu verstehen ist und somit die gewünschte Veränderung nicht nur von ihnen aus beginnen muss, sondern sie sogar in der Verantwortung stehen zu handeln und sich einzubringen. Die Zentrumsentwicklung soll demnach nicht „von oben“, also der Kommunalpolitik, oktroyiert werden.

Und was tut sich im Saalachtal in Sachen Ortskernbelebung? 
Direkt vor der Vollversammlung wurde in der LEADER-Vorstandssitzung vom Projektauswahlgremium ein dazu passendes Projekt vom Bildungszentrum Saalfelden beschlossen: Ein „Wohnzimmer für Saalfelden“ mit Gastronomie soll als eine Art Außenstelle des Bildungszentrums ein sozialer Treffpunkt für möglichst viele Menschen mit unterschiedlichsten Bedürfnissen werden und Kulinarik, Gastlichkeit, Bildungsangebote, Gesprächs- und Diskussionsformate bieten und verbinden. Zusammengefasst also eine sehr passende Ergänzung zum aktuell ausgedünnten Angebot an Gastronomiebetrieben in Saalfelden.
Ein mögliches zweites LEADER-Projekt zum Thema Ortskernbelebung stellte Herr Johann Frank von der Pfarre Saalfelden vor: Hier soll aus dem in die Jahre gekommenen Kirchvorplatz ein neuer Dorfplatz für Lenzing entstehen. Ein neuer Bodenbelag, mehr Bäume, einladende Sitzgelegenheiten und der Abriss der alten Mauer sind unter anderem angedacht.
 

Ein weiterer Programmpunkt war die Verabschiedung von Wolfgang Schäffner, Gründer und Geschäftsführer des Studienmanagement-Centers Saalfeldens, als Vorstandsmitglied und Schriftführer. Wir bedanken uns auch an dieser Stelle herzlich bei Wolfgang Schäffner für seine langjährige Tätigkeit im LEADER-Vorstand. 
Als neues Vorstandsmitglied und somit auch Mitglied des Projektauswahlgremiums wurde einstimmig Bgm. Alois Hasenauer gewählt. 

Ebenfalls Thema der Vollversammlung war der Start von LEADER Saalachtal in eine neue Förderperiode. So stehen dem Saalachtal circa 2 Millionen Euro an Fördergeldern von EU, Bund und Land für die nächsten Jahre zur Verbesserung der Lebensqualität in der Region zur Verfügung. Projekte in den Bereichen Wirtschaft, Natur, Kultur, Gemeinwohl und Klimaschutz können eingereicht und im besten Fall mit bis zu 80% gefördert werden. 

Die ersten beschlossenen Projekte der neuen Förderperiode sind: SMUFI, Digitale Amtstafeln, Ein Wohnzimmer für Saalfelden (s.oben), Fokusjahre SaLe und Ausbildung zur Beteiligung von Bürger*innenbeteiligung. Weitere Details folgen. 

LEADER Saalachtal freut sich auf viele weitere innovative Projektideen.

Hinweis: Hier gibt es den dazu passenden Podcast „Neues Leben in die Ortszentren“ mit Oskar Januschke zum Nachhören: Link

 

Die zwölf besten Pinzgauer Podcasts 2023

- präsentiert von Radio Pinzgau

1. Tschapo. Als Bramberg noch Chicago war.Der Podcast mit Walter Huber (Tschapo) und Autor Charly Rabanser im Original-Ton.

2. Hundert Jahre St. Anton. Vom Leben und Lernen in der Schule für besondere Kinder in Bruck an der Glocknerstraße. Eine Workshop-Produktion.

3. Der Pinzgau unterm Regenbogen. Podcast der HBLW Saalfelden zum Thema Geschlechter-Identität & Queersein im Pinzgau.

4. Reporterinnen auf der Kinderkulturwoche Maishofen.Was Valentina, Leonie und Julia an zwei Tagen mit Mikrofon und Aufnahmegerät erlebt haben.

5. Die Rückkehr des Zeller Jedermann. Unter der Regie von Kati Hollaus-Jakober und auf Initiative von Lukas H. Schmiderer kam die alte Dialektfassung wieder auf die Bühne. Gestaltung: Caro Kaindl und Barbara Fink.

6. Wie werde ich Fussballerin?ÖFB-Teamspielerin Steffi Enzinger aus Mittersill beendete im Sommer ihre Karriere. Dabei hatte sie mit 15 schon mit dem Fußball abgeschlossen, weil es im ganzen Bezirk kein Frauen-Team gab.

7. Keine Einzelkämpferinnen mehr. Als vor 20 Jahren das Pinzgauer Frauennetzwerk gegründet wurde, war das Ziel klar: Irgendwann nicht mehr Selbstverständliches einfordern müssen. Ein Podcast von Verena Brandner, Sabine Aschauer-Smolik und Johann Eder.

8. Finden und Halten von Fachkräften im Pinzgau. Am Tag der Offenen Unternehmenstür in Unken ging es auch um Strategien, wie man dem Fachkräftemangel erfolgreich begegnen kann. Gestaltung: Johannes Schindlegger

9. Kunnst amoi!Innergebirgskünstler Max Steiner zur Frage, wie die fortschreitende Urbanisierung sowohl die Landschaft als auch die inneren Werte der Bevölkerung verändert.

10. Zivilcourage & Widerstand am Land.Erinnerungen an Karl Reinthaler . Eine Sendung des Bildungszentrums Saalfelden. Gestaltung: Sandra Eder

11. Kelten, Römer, mittelalterliche Grafen. Historiker Rainer Hochhold aus Zell am See geht davon aus, dass der Pinzgau schon zur Zeit der Kelten "dicht besiedelt" war.

12. Sieben Dämme in den Tauerntälern.Der aktuelle Stand in der Debatte um Hochwasserschutz im Oberpinzgau. Gestaltung: Georg Wimmer

Blühende Straßen im ganzen Pinzgau

Der Pinzgau ist etwas "bunter geworden": Gemeinsam mit rund 30 Pinzgauer Schulen und somit circa 1.700 Kindern organisierten KEM, KLAR und LEADER eine Straßenmalaktion unter dem Motto "Blühende Straßen" im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche. Mit den bunten Motiven wird darauf aufmerksam gemacht, dass der Straßenraum nicht nur Verkehrsfläche für Autos ist, sondern auch Lebensraum für uns alle und natürlich Schulweg unserer Kinder.

Ein großes Dankeschön an alle Kinder, Lehrer*innen, Helfer*innen, Gemeinden und an Hagebaumarkt Ebster, Malerei Martin Leitinger und Farben Orth!

Das Video zur Aktion ist hier zu sehen. 

LEADER Saalachtal startet in eine neue EU-Förderperiode (2023-2027)

Am 20.06.2023 wurde unsere Region als eine von zukünftig 83 LEADER-Regionen in Österreich von Bundesminister Norbert Totschnig in Wien anerkannt:

Ab sofort können Projekte für das Saalachtal über die Digitale Förderplattform der AMA eingereicht werden und bei Genehmigung mit Mitteln aus Bund, Land und EU unterstützt werden.

Mit Projektideen bitte frühzeitig im LEADER-Büro melden -  wir unterstützen gerne. 

Wir freuen uns auf eine weitere erfolgreiche LEADER-Periode mit vielen innovativen und regionalen Projekten gemäß dem Motto

"Unser Saalachtal. Unser Lebensraum und dein Projekt"

EUREGIO Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein sucht Mitarbeiter*in im Regionalmanagement (w/m/d)

Ab sofort für 25 Std./Woche

Veranstaltung: Tage der Zukunft 2023 - Projektcoaching und Bühne für Zukunftsideen zu Klimaschutz und sozialer Innovation

06.10 -07.10.2023

Am 6. und 7. Oktober finden unter dem Titel "Die Kraft der Vielen" die "Tage der Zukunft 2023 - Projektcoaching und Bühne für Zukunftsideen zu Klimaschutz und sozialer Innovation" in den Räumlichkeiten des Bewohnerservice Lehen statt.

Info und Anmeldung: https://zukunftslabor-salzburg.at/

Bei Rückfragen: office@zukunftslabor-salzburg.at bzw. mobil: +43 664 18 250 18

 

Pinzgauer Frauennetzwerk - Veranstaltung "Zukunft denken" am 20.06.2023 in Saalfelden

Anmeldung bis 05.06.2023 möglich

Das Pinzgauer Frauennetzwerk lädt zur Veranstaltung "Zukunft denken" am 20.06.2023 ein:

  • überparteilicher Austausch und Vernetzung
  • für politisch aktive Frauen sowie gesellschaftlich und politisch interessierte Frauen aus der Region
  • 16:00 bis 19:00 Uhr
  • Museum Schloss Ritzen Saalfelden

Jetzt für den Europäischen Unternehmensförderpreis 2023 bewerben!

Die Ausschreibung für die Europäischen Unternehmensförderpreise 2023 durch die Europäische Kommission ist eröffnet! Die Europäischen Unternehmensförderpreise gehen in die 17. Runde und zeichnen innovative und erfolgreiche Maßnahmen von Behörden, Wirtschafts- und Bildungseinrichtungen, öffentlich-privaten Partnerschaften sowie von privaten Einrichtungen (= kleinen und mittleren Unternehmen/KMU) aus, die sich um die Förderung von Unternehmergeist und Unternehmertum auf nationaler oder regionaler Ebene verdient machen.

Heuer erstmals neu, können sich für die Kategorie des verantwortungsvollen und integrationsfreundlichen Unternehmertums auch private Einrichtungen bewerben, die unter die KMU-Definition der Europäischen Kommission fallen (SME definition (europa.eu)), sofern sich die Initiative nicht auf das Kerngeschäft bezieht. 

In den folgenden Kategorien können Projekte eingereicht werden:

1. Förderung des Unternehmergeistes

2. Investition in Unternehmenskompetenzen

3. Unterstützung des digitalen Übergangs

4. Verbesserung des Unternehmensumfelds und Unterstützung der Internationalisierung von Unternehmen

5. Förderung des nachhaltigen Wandels

6. Verantwortungsvolles und integrationsfreundliches Unternehmertum

Die Einreichfrist von Projekten und Initiativen zur Vorauswahl auf nationaler Ebene endet am 28. April 2023.

Die Teilnahmeformulare (WORD + PDF) für die Einreichung, ein Factsheet, das Juroren-Bewertungsblatt sowie das Verfahrenshandbuch für eine Beteiligung am Europäischen Unternehmensförderpreis finden Sie unter diesem Link

Gastropächter für Festung Kniepass gesucht!

Europäischer Jugendkarlspreis 2023: Jetzt bewerben!

Prämiert werden europäische Ideen von Jugendlichen:

Der Europäische Karlspreis der Jugend wird seit 2008 jedes Jahr vom Europäischen Parlament und von der Stiftung Internationaler Karlspreis zu Aachen verliehen.

Wer kann mitmachen?

Mitmachen können junge Leute zwischen 16 und 30 Jahren aus allen Mitgliedstaaten der EU. Bewerbungen können eingereicht werden

  • von Einzelpersonen

  • von Gruppen und

  • von Organisationen

Bei den Projekten kann der Schwerpunkt beispielsweise auf der Organisation verschiedener Jugendveranstaltungen liegen, u. a. Jugendaustausch, Planspiele, jugendpolitische Festivals, Ausstellungen, Schulungen, Online-Projekte oder ähnliches.

Wird die Bewerbung von einer Gruppe von Einzelpersonen oder einer Organisation eingereicht, sollte die Bewerbung im Namen der zuständigen Person eingereicht werden, die die betreffende Gruppe oder Organisation vertritt.

Mehr Details: hier

Neue Entwicklungen und Ereignisse auf EU-Ebene: Europa Spezial vom 17. Jänner 2023

Im "Europa Spezial" berichtet das Salzburger EU-Verbindungsbüro Brüssel aus Salzburger Sicht über wichtige Ereignisse und Entwicklungen in Brüssel, Strassburg und auf EU-Ebene.

Details sind hier.